MOND, ein Gesetz, sie alle zu binden – Die Herleitung

In MOND (abgekürzt für Modified Newton Dynamics) wird das Newtonsche Gravitationsgesetz bei kleinen Beschleunigungen von etwa a_0=10^{-10}  Metern pro Quadratsekunde, eine wahnsinnig kleine Beschleunigung, modifiziert. Diese Grenze a_0 spielt dabei die gleiche Rolle wie etwa die Plancksche Konstante h in der Quantenmechanik oder die Lichtgeschwindigkeit c in der Speziellen Relativitätstheorie und wäre somit eine weitere Konstante im Zoo der Naturkonstanten. Alles, was schneller als mit a_0 beschleunigt wird wie gehabt mit Newton beschrieben, alles was langsamer ist, liegt jedoch im MOND Regime und bedarf einer speziellen Modifikation, die wir einfach herleiten können.

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Strukturbildung als Falsifizierung des LCDM Modells

Eine gute Theorie braucht eine Möglichkeit, widerlegt zu werden. Erst wenn sie allen Falsifizierungs-Versuchen standhält und ihre Konkurenten mit bestätigten Vorhersagen ausstechen kann, soll sie als gültige Theorie betrachtet werden.

Das Lamda Cold Dark Matter (LCDM) Modell tut sich mit Falsifizierungmöglichkeiten schwer. Da man in der Zwischenzeit annimmt, dass die Dunkle Materie aus exotischen Teilchen besteht, die wir nicht kennen, können wir ohne die direkte Messung die Existenz von Dunkler Materie nicht beweisen. Bei jedem Fehlschlag, Dunkle Materie im Labor zu messen, können die Theoretiker auf ein anderes theoretisches Teilchen zeigen. Dies kann beliebig fortgeführt werden, ohne dass man zu einem Punkt kommt, an dem man sagt, es existiert keine Dunkle Materie. Weiterlesen