Osterhase nicht gefunden – Existenz des Osterhasen bewiesen

Wenn dir dieser Titel suspekt erscheint, hast du schon den neuen Artikel von van Dokkum und Kollaboratoren, publiziert notabene in Nature, durchschaut. Aber beginnen wir von vorne.

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Ram-Pressure Stripping – Belästigung am galaktischen Arbeitsplatz

In Galaxienhaufen existiert eine bemerkenswerte Relation zwischen Distanz und Morphologie: Im Inneren des Haufens sind quasi alle Galaxien gasarm, im Äusseren hingegen gasreich. Dies kann man an der Morphologie, dem Aussehen der Galaxie, sofort erkennen – gasarme Galaxien sind rötlich und elliptisch, während gasreiche Galaxien bläulich sind und erkennbare Struktur, z.B. Spiralarme, besitzen. Weiterlesen

Zwerggalaxien: Primordiale Zwerge oder Gezeitenzwerge?

Dass die unscheinbarsten Galaxien im Universum die wichtigsten Objekte für das Verständnis der Bildung des sichtbaren Universums sind, ist in der Wissenschaft unumstritten. Wie solche Zwerggalaxien jedoch entstehen, wirft einige ungelöste Fragen auf.
Es gibt zwei Theorien, die um die wahre Entstehungsgeschichte von Zwerggalaxien buhlen: Zwerggalaxien als urzeitliche Dunkle Materie (DM) Töpfe oder Zwerggalaxien als Gezeitenzwerge. Weiterlesen

Zusammenhang zwischen Bulgengrösse und Satellitengalaxien

Vor einiger Zeit hielt ich einen Vortrag über die Klassifikation von Galaxien in deutscher Sprache an der Uni. Ich sprach von Zwergen, Ellipsen und Spiralgalaxien. Immer wieder verwendete ich den Ausdruck „Bulge“ (in englisch „bulge“). In gewissen Spiralgalaxien gibt es im Zentrum ein kugelförmiges Gebilde aus Sternen, welche nicht einfach in der Scheibe um das Zentrum rotieren, sondern eine chaotische Bewegung innerhalb dieser Ellipse haben. Man spricht dann auch von druckbasierter Bewegung.

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Die Spiralgalaxie NGC 4565 mit einer zentralen Bulge. Copyright ESO

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Missing baryons in LCDM and MOND

Triton Station

People often ask for a straight up comparison between ΛCDM and MOND. This is rarely possible because the two theories are largely incommensurable. When one is eloquent the other is mute, and vice-versa.

It is possible to attempt a comparison about how bad the missing baryon problem is in each. In CDM, we expect a relation between dynamical mass and rotation speed of the form Mvir ∝ Vvir3. In MOND the equivalent relation has a different power law, Mb ∝ Vf4.

In CDM we speak of virial quantities – the total mass of everything, including dark matter, and the circular speed way out at the virial radius (typically far outside the luminous extent of a galaxy). In MOND, we use the observed baryonic mass (stars and gas) and the flat rotation speed. These are not the same, so strictly speaking, still incommensurable…

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