Die Schattenseiten der Astronomie – Astrologen, Verschwörungstheoretiker und Scharlatane

Eine Freundin hat mir einen eleganten Begriff beigebracht, nämlich den des „Shit-Sandwich“, der besagt, Kritik müsse man wie ein Sandwich einpacken: zuerst sage etwas Nettes, dann bringe die Kritik an, und zuletzt sei wieder positiv. Somit fange ich also mit dem Netten an: Ich finde es toll, dass so viele Leute ein Interesse für Sterne hegen und pflegen. Nun aber genug mit den Nettigkeiten; kommen wir zum „Shit“ Teil des Artikels. Mein Horoskop prophezeit mir nämlich, dass ich im folgenden kein gutes Haar an den Astrologen, Verschwörungstheoretikern und Scharlatanen lasse.

Aber vorneweg, warum verschwende ich meine Zeit damit, über solche Leute zu schreiben? Eigentlich lebe ich ja nach dem „Sein und sein lassen“ Prinzip, aber da ich in den letzten Monaten zur beliebten Ansprechperson und Zielscheibe dieser Gruppierungen geworden bin, gehe ich gezwungenerweise zu Newtons „Actio gleich Reactio“ Prinzip über.

Astrologen – oh, warum gibt es euch noch im 21. Jahrhundert?

Diese vorchristliche Deutungslehre hatte ihre Berechtigung – als irdische Ereignisse noch göttlicher Natur waren und die Götter bekanntlich himmlisch waren, war der Zusammenhang zwischen Erde und Himmel ein naheliegender. Da die Erde das Zentrum des Universums war, mussten die Gestirne logischerweise einen Einfluss auf uns haben. Zum Glück konnte Kopernikus die Erde aus dem Zentrum des Sonnensystems und Shapley die Sonne aus dem Zentrum der Galaxie rücken. Wir sitzen ihrgendwo in einem äusseren Teil eines Spiralarms der Milchstrasse, und das ist auch gut so.

Eine Spiralgalaxie die schematisch die Milchstrasse beschreibt. Die Sonne ist etwa sitzt im äusseren Bereich der Galaxie.

Die Position der Sonne in der Milchstrasse, weit weg vom Zentrum der Galaxie.

Aber natürlich wechselwirken die Gestirne mit uns, und zwar gibt es einen Einfluss über die Gravitation, welche nach Newtons Gesetz quadratisch mit dem Abstand abnimmt, und das Strahlungsgesetz, welche auch quadratisch mit dem Abstand abnimmt. Das alles ist relativ simpel mit dem heutigen Wissen zu verstehen, und ist jeder interessierten Person über diverse Lehrmittel im Internet und in Buchform erhältlich. Es gibt leider immer noch eine ganze Spezies aus Astrologen, die die wissenschaftliche Revolution verpasst haben und ihr Sein in der Mystik der Sterne suchen. So ein Prachtsexemplar hatte ich gerade letzte Woche – unangekündigt – in meinem Büro.

Der siderische Tag, eine weltweite Verschwörung

Der nette, aber auch sehr aufdringliche Herr, erwischte mich gerade im Gespräch mit einem Kollegen und unterbrach uns. Er sagte mir, dass ich ja wissen werde, dass der Tag nicht genau 24 Stunden hat. Natürlich bejahte ich. Das nennt sich der siderische Tag und deswegen gibt es alle vier Jahre ein sogenanntes Schaltjahr.

Siderischer Tag:  Nehmen wir einen unendlich weit entfernten Stern an, den wir beobachten können. Wir beobachten ihn, wenn er genau im Süden steht (Position 1 in folgender Abbildung), und messen die Zeit, bis er in der nächsten Nacht wieder genau im Süden steht. Inwischenzeit macht die Erde fast eine ganze eine Drehung um sich selbst. Doch weil die Erde sich auf ihrem Orbit um die Sonne selbst noch bewegt hat, ist der Sonnentag nicht derselbe wie der siderische Tag. Wenn ein Sonnentag – dies ist die Zeitdauer, bis die Sonne genau wieder im Süden steht (Position 3) – 24 Stunden braucht, dann ist der siderische Tag kürzer (Position 2).

 

Das Bild zeigt drei Positionen der Erde. Punkt 1 zeigt den Ursprung, Punkt 2 zeigt die Position, in der die Erde wieder auf den Stern zeigt, Punkt drei zeigt die Erde nach einer vollen Drehung.

Position 2 zeigt die Erde nach einem siderischen Tag, Position 3 nach einem Sonnentag.

Also, zurück zur Geschichte. Hier der Dialog:

Der nette, aufdringliche Herr: Also, dann wissen sie, dass der Tag 
nicht genau 24 Stunden hat, sondern nur 23 Stunden, richtig?
Ich: Richtig...
Er: Und nur 56 Minuten.
Ich: Wenn Sie das sagen, ich kenne die Zahlen nicht auswendig.
Er: Und nur 4 Sekunden, richtig?
Ich: Ja, wahrscheinlich.
Er: Aber es gibt im ganzen Internet keine Angabe zu den Millisekunden 
des Tages. Ich suchte überall, selbst bei der NASA, NICHTS! Ich habe 
nämlich eine Herleitung der Astrologie entwickelt die einen 
wesentlichen Effekt auf die Millisekunden vorhersagt! 
Das müssten Sie nur messen und könnten es beweisen!
Ich: Öhhhhh.

Zu dieser Zeit hatte ich keine Ahnung, wie genau die Präzision der Zeitmessung ist. Solche Zahlen habe ich als Astronome, der auf Galaxien arbeitet, nicht im Kopf. Als ich später auf Wikipedia nachsah, konnte ich aber sehr schnell die Millisekunden Angabe ausfindig machen, sogar auf eine Nachkommastelle.

Jetzt wird es aber lustig:

Er: Dieser Effekt hat aber auch eine grossen Effekt auf Ihre Arbeit!
Ich: Haben Sie meine Arbeit gelesen?
Er: Nein, aber ich habe einen Zeitungsartikel über Sie gelesen.

Leider war ich zu dieser Zeit geistesabwesend und habe diesen Astrologen dann nicht als das bezeichnet, was er ist – ein Verschwörungstheoretiker und Scharlatan – sondern habe ihn freundlich darauf hingewiesen, dass ich keine Ahnung vom Sonnensystem habe, auf Galaxien arbeite und ehrlich gesagt kein Interesse an Astrologie habe. Aber ich denke, diese Erfahrung zeigt auf, mit was für einer Spezies wir es hier zu tun haben. Ich sage es mal so: nicht mit der hellsten. Wenn mir jemand sagt, seine Theorie sei wichtig für meine Arbeit, dann erwarte ich wenigstens, dass er oder sie meine Arbeit auch gelesen hat. Ansonsten bitte ich, nicht meine Zeit derartig zu verschwenden! Und zu behaupten, die Wissenschaft verstecke die Millisekundenangabe, obwohl sie sogar auf Wikipedia steht, deutet schwer auf Verschwörungstheoretiker. Und bevor der nächste Astrologe in meinem Büro steht (und sogar meine Arbeit gelesen hat): Das mit dem Desinteresse für Astrologie besteht weiter, versucht es erst gar nicht!

E-Mails, so viele E-Mails

Ich bekomme wöchentlich E-Mails von Leuten, die meinen, sie hätten die Physik revolutioniert. Was ich einfach nicht verstehe ist, dass es so viele Leute gibt, die keinen wissenschaftlichen Hintergrund haben, aber die Physik revolutionieren wollen. Sie behaupten zwar, die gängige Lehre sei falsch, verstehen diese aber gar nicht. Und dann sehen sie sich als Leute wie Einstein und Zwicky, ergo als die Underdogs, die gegen den Mainstream einen einsamen Kampf führen, wobei der Unterschied darin besteht, dass Einstein, Zwicky und co. ein riesiges wissenschaftliches Know-How hatten und vorallem ständig an ihren Ideen zweifelten. Diese Selbstreflektion vermisst man bei vielen dieser Laien. Bei Kritik wird dann sofort zurückgeschossen. Das hat Ähnlichkeiten zum Extremismus. Hier aber ein paar Auszüge gewisser Mails:

Plasmauniversum

Als Anhänger eines Elektrischen getriebenen Universums gegenüber 
einem gravitationell bestimmten Universums habe ich Ihre Aussagen 
natürlich mit Spannung und Erregung aufgenommen. Ich bin wirklich 
sehr glücklich über Ihre real gemachten Studien - ein echter 
Wissenschaftler!!! Ihre Erkenntnisse passen perfekt in das 
elektrische Modell. Ich möchte hier nicht ins Detail gehen 
ich erlaube mir einfach weitere Infos Ihnen als Link anzufügen. 

Wir stehen ja vor einem regnerischen Wochenende - nehmen Sie 
sich die Zeit und schauen Sie sich unsere Vorstellungen an - 
ich bin zu 100% davon überzeugt, dass Sie einen massiven 
Schritt weiterkommen im Verständnis zu dem was Sie bei 
Centaurus A draussen „gefunden“ haben!
Lassen Sie sich nicht von den „Numerischen Simulations“-Leuten 
beeinflussen - auch das Max-Plank-Institut für Astrophysik sitzt 
noch auf einem alten Gravitations-Dampfer! Bin ein bisschen 
frech - aber fragen Sie doch einmal was Gravitation ist!

Die Plasmauniversiten treiben sich überall herum. Vorallem in Kommentarspalten auf Youtube Kanälen. Zweifel an der Richtigkeit ihrer Theorie hegen sie keine. Sie sind auch überall dort anzutreffen, wo schlecht über sie geschrieben wird. Mal schauen, ob sie auch auf diesen Beitrag aufmerksam werden.

Vera Rubin – Nobelpreisträgerin… Not

Sie kennen ja sicher Vera Rubin (1928 – 2016), Nobelpreisträgerin, 
die sich ausgiebig mit der „Dunklen Materie“ befasst hat 
und zu völlig neuen/anderen Erkenntnissen gelangt ist. 
Was sie entdeckte, war ein neues Gesetz der Physik, 
dass jeder einzelne Stern das Zentrum einer Spiralgalaxie 
mit der exakt gleichen Geschwindigkeit umkreist.

Nein, also die Sterne umkreisen das Zentrum nicht mit der exakt gleichen Geschwindigkeit. Wie es richtig ist, habe ich hier geschrieben.

Angeblicher Kosmologe

Sie haben da in Ihrem Video interessante Beobachtungen zu den 
Satellitengalaxien veröffentlicht.
Sie sind noch jung und vielleicht tragen diese Beobachtungen 
zu völlig neuen Erkenntnissen in der Kosmologie bei. 
Ich würde mir das wünschen.
(In dem Zusammenhang fällt mir gerade noch einen Bericht 
über eine sehr weit entfernte Galaxie ein, die sich doppelt 
so schnell drehen soll.)

Da ich mich selbst mit der Kosmologie beschäftige (allerdings 
anders als Sie!) und eigene Vorstellungen zu der Thematik 
entwickelt habe, möchte ich Ihnen eine Frage stellen und 
Sie darum bitten, mir diese ganz kurz zu beantworten.

...

Sofern Sie Interesse haben, mal einige funktionale bzw. 
philosophische Gedanken zur Kosmologie auszutauschen, 
lassen Sie es mich bitte auch wissen.

Und ich hätte zudem einige Hinweise zur Berechnung des 
Zusammenhalts der Galaxien ohne dunkle Materie.

Und wieder jemand, der mir Tipps geben könnte, aber offensichtlich meine Arbeit nicht gelesen hat (diese Erkenntnis steckt in den vielen Fragen, die ich mit … zensiert habe, und mit Leichtigkeit in meiner Arbeit gefunden worden wäre). Aber wenn man Kosmologie anders betreibt als ich, gehört wohl Literaturstudium nicht in die Werkzeugkiste.

Die Hylegenese – was’n das?

Höchstfrequente Gammastrahlung, Wellenlängen in der Grössenordnung 
von zwei Neutronendurchmessern (3 fm) setzt sich nicht weiter fort, 
sondern materialisiert sich, indem jeweils ein Wellental und 
ein Wellenberg zu einer kreiselnden Scheibe, dem Quark, werden. 
Von der geradlinigen Ausbreitung hin zur Rotation erzeugt Masse.
Den Urknall kann man sehen als das Aufeinandertreffen von 
drei höchstenergetischen, gerichteten Strahlenströmen in 
einem Punkt. 

...

Fazit: Materie ist Rotation und immer nur Hülle um Nichts. 
Rotation, welche sich im Materiellen immer und überall zeigt. 
Sie erhöht die Komplexität in etlichen Schritten bis hin zu den 
eingerollten Rändern der Grosshirnhälften, den Hyppocapi.

Entspricht die vermutete "dunkle Materie" rund ums schwarze 
Loch dem Massenäquivalent der dort schnell rotierenden Körper, 
ist die Theorie bewiesen.
Welcher Astronom will diese Rechnung machen, ich als Laie 
kann das nicht.

Um dieses Mail ganz zu verstehen, bräuchte man ein eigenes Studium, vielleicht über Kryptographie und Hieroglyphen. Bei Interesse leite ich den ganzen Text gerne weiter.

Birkeland Ströme und ein Nobelpreis für mich

Es braut sich ja ein Gewitter in der Astrophysik zusammen….

Anbei sende ich Ihnen noch die mathematische Abhandlung von 
Donald Scott zu den erweiterten Birkeland Currents - damit werden 
Sie den Zugang zu dem Umstand haben wieso sich die Zwerggalaxien 
so verhalten wie Sie es beobachtet haben.
Sie verstehen dann gleichzeitig auch warum sich die Hauptgalaxie 
so verhält wie Sie es sehen und wieso die Zwerggalaxien dort 
sind wo Sie sie sehen.
Passen Sie aber auf mit dem Drehsinn - schauen sie genau hin! 
Denn Drehsinn über die Rotverscheibung erklären zu wollen 
reicht nicht - Siehe: "Seeing Red - Redshifts, Cosmology and 
Academic Science“ by Halton Arp First Published 1998.

Haben Sie den Mut den Weg weiter zu gehen - ich garantiere 
Ihnen den Nobelpreis!

Den Nobelpreis nehme ich gerne, danke! Der Rest landet im Papierkorb. Ich bin übrigens wissenschaftlich mit Halton Arp verwandt und kenne da die eine oder andere lustige/traurige Geschichte.

Telefonnummer

 Hi Oliver,
ich habe eine Hypothese entwickelt, die sich mit deinen 
Beobachten deckt, kann ich dich telefonisch erreichen?

Zum Glück hat diese Person auf meiner Uni Webseite meine Telefonnummer nicht gefunden. Recherche ist also nicht die Stärke solcher Leute.

Kosmologie auf einer A4 Seite

Funktional abstrakte Kosmologie – mein Rentner-Hobby – lässt 
sich wissenschaftlich formell nicht darstellen, nicht 
in wissenschaftlichen peer-review Journalen veröffentlichen 
und so auch auf diese Weise nicht diskutieren. Man kann aber 
die ganze Kosmologie auf einer A4-Seite in Normalschrift unterbringen. 
Das erspart sinnlose Arbeit! Und man begreift vieles besser, 
was man sonst vielleicht gar nicht begreift.

Gestatten Sie mir noch einige Gedanken.

Warum schreiben wir sinnlos ganze Bücher über Kosmologie, wenn wir sie doch auf einer A4 Seite beschreiben können? Zeitverschwendung! Oder wird die Kosmologie als Geldmaschine Zweck-missbraucht?

Das ist nur die Spitze des Eisberges der E-Mails, die ich bekomme, die meisten sind jedoch auf Englisch. Viele senden mir auch ihre Modifikationen der Gravitationstheorie (welche durchaus sinnvoll sein kann) oder sonstige Artikel zu, meistens mit dem Gejammer, dass der wissenschaftliche Peer-Review Prozess – über den ich nächstens schreiben werde – ihre wertvolle Arbeit ignoriert.

Lügner, alles Lügner!

Ja, damit meine ich nicht die obig genannten Personen, sondern mich selbst. Zumindest wenn es nach einem gewissen Herren auf Youtube geht. Da werde ich 20 Minuten lang als Lügner der Mainstream Wissenschaft dargestellt. Auch Portraits von mir werden gezeigt, ohne natürlich zuerst nach meiner Erlaubnis zu fragen. Der Youtuber legt mir dann falsche Aussagen in den Mund, welche ich nie gesagt/geschrieben habe, und widerlegt diese dann, um seine eigene Theorie zu untermauern. Eigentlich nicht weiter tragisch, doch dass über 30’000 Personen schon gehört haben, dass ich ein Lügner bin (und das wohl auch noch glauben), finde ich doch bedenklich und hat mir die eine oder andere schlaflose Nacht bereitet. Im Folgenden das Video, dass wir selbst gedreht haben, um über unseren Fund zum Thema Plane-Of-Satellite Problem zu berichten, leider aber nur auf Englisch verfügbar:

Ein befreundet Kickbox-Trainer in unserem Dojo hat mir darauf eine simple, aber wichtige Weisheit mitgegeben: Mit dem Erfolg kommen die Neider.

Was lernen wir daraus?

Mein Fazit: Wenn 10’000 Leute die „Wahrheit“ gefunden haben, welche sich natürlich alle voneinander unterscheiden, dann liegen sicher mindestens 9’999 Hobbykosmologen falsch. Darum meine Frage an jede und jeden dieser sogenannten Wissenschaftler: Gehörst du vielleicht zu den 9’999, welche sich auf dem Holzweg befinden? Meine Prognose: Ich werde wohl 10’000 mal ein entschiedenes Nein hören.

Um dem Shit-Sandwich gerecht zu werden, muss ich wieder etwas Nettes sagen. Da mir aber nichts Neues einfällt, wiederhole ich: Ich finde es toll, dass so viele Leute ein Interesse für Sterne hegen und pflegen.

 

3 Gedanken zu “Die Schattenseiten der Astronomie – Astrologen, Verschwörungstheoretiker und Scharlatane

  1. Jaja… alles Scharlatane, Lügner und Idioten – Hauptsache die eigene Meinung wird akzeptiert und bestenfalls auch ernst genommen, denn wenn es Anders wäre, fühlt man sich irgendwann selbst wie ein Idiot. Stimmt’s oder hab‘ ich recht? :rofl:

    Und bevor das hier zu einer Diskussion ausartet… Ich sagte an anderer Stelle schon, dass es nichts bringt, sich mit Leuten zu unterhalten, die derartig von sich selbst überzueugt sind, dass sie Argumente der Diskussionspartner schlicht überhören. Und deine Empfehlung von vixra.org war hoffentlich nur ein schlechter Witz.

  2. Hi,
    was das Youtube Video angeht, mir ging`s genauso, wie unzählig anderen, habe mal unter anderem auch nach dunkler Materie gesucht und prompt das hier https://www.youtube.com/watch?v=BZkuzfkYJcM&feature=youtu.be auch gefunden. Habe selbstverständlich schnell gemerkt das der Titel nur seine mangelhaften Englischkenntnisse und sein mangelhaftes naturwissenschaftlichen Verständnisses beweist, dennoch frage ich, wieso gibt es nicht zwecks Aufklärung ein kurzes, deutsches Video dazu ? In der heutigen Zeit konsumieren wir ( oberflächlich) viel zu viel Informationen und die wenigsten machen sich die Mühe alles zu hinterfragen. Es ist somit Sache des geschädigten , leider, wieder alles zurecht zu biegen…..
    Ergo, ich habe zum ersten mal von Dir und deiner Arbeit über diese Video gehört und gelesen. Wenn weitere Schwach-matten diesen Quatsch weiter verlinken und weiterverbreiten, dann hast Du auf einmal ganz schlechte Werbung… In diese Zeit leben wir….
    Ansonsten, viel Erfolg weiterhin bei allem was Du dir vorgenommen hast
    Gruß

    • Hallo ichkoche
      Ich sehe das Problem auch so wie Du. Nur ist es leider ein grosser Aufwand, ein Video zu produzieren, z.B. waren wir zu dritt einen ganzen Tag damit beschäftigt, dieses kurze Video hier zu produzieren (https://www.youtube.com/watch?v=KUqV_2sj92U). Und da die Wissenschaft extrem kompetitiv ist, sind leider solche Öffentlichkeitsarbeiten zweitrangig (auch wenn ich sie als wichtig betrachte, deshalb auch mein Blog). Auch gibt es quasi keinen Support von den Unis, sprich Material und Wissen von Kommunikationsteams wird eigentlich nicht für solche Videos zur Verfügung gestellt, was auch nicht gerade förderlich ist. Darum sind es entweder Laien, die solche Videos produzieren, oder renommierte Wissenschaftler, die nicht um ihre Stelle bangen müssen, wenn sie mal einen Tag etwas anderes tun.
      Danke und viele Grüsse
      Oliver

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s